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Koordinationsteam

Prof. Dr. Ilse Storch

Sprecherin des Graduiertenkollegs

www.wildlife.uni-freiburg.de

Ilse Storch studierte Biologie an den Universitäten Aachen (RWTH) und München (LMU). Nach einem Forschungsjahr in Schweden und einer Dissertation in den Alpen arbeitete sie als Forscherin und Dozentin an der Technischen Universität München (TUM), wo sie sich in Ökologie und Naturschutzbiologie habilitierte. Sie hat auf fast allen Kontinenten geforscht und zu Wildtier-Themen beraten und gelehrt und leitete über 20 Jahre lang die Grouse Specialist Group der IUCN. Seit 2004 ist sie Professorin für Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität Freiburg. Ilse Storch und ihr Team konzentrieren sich auf die Auswirkungen des Menschen auf Wildtiere und wollen zu einer wissenschaftlich fundierten Grundlage für das Wildtiermanagement und den Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen.

Ilse Storch ist die Sprecherin des Graduiertenkollegs ConFoBi. Als solche beaufsichtigt sie die Koordination und Verwaltung und betreut die Forschung an Vögeln und Säugetieren. An ConFoBi schätzt sie vor allem, dass der interdisziplinäre Ansatz enge Verbindungen zwischen den beteiligten Forschern herstellt und Vernetzungen im Denken bewirkt, zwischen den Professoren wie auch zwischen den Promovierenden. Sie genießt die Zusammenarbeit mit Menschen diverser geographischer wie disziplinärer Hintergründe, um inter- und transdisziplinäre Fragen zur Waldbiodiversität anzugehen. Die größte Stärke von ConFoBi sieht Ilse Storch im Grundsatz „alle Messungen auf allen Plots“, welcher gleichzeitig auch die größte Herausforderung darstellt. Dieser Ansatz gewährleistet einen kontinuierlichen und intensiven Austausch zwischen den Disziplinen, Projekten und den beteiligten Teilnehmern.

Prof. Dr. Jürgen Bauhus

Stellvertretender Sprecher des Projekts

www.waldbau.uni-freiburg.de

Jürgen Bauhus ist Professor für Waldbau an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg. Jürgen studierte Waldwissenschaften in Freiburg, Wien und Göttingen. Er erhielt seinen Doktortitel von der Universität Göttingen und verbrachte 2 Jahre als Post-Doc an der Universität von Québec in Montréal, um sich mit der Dynamik gemischter borealer Wälder und Lösungen für ihre nachhaltige Bewirtschaftung zu beschäftigen. Von 1996 bis 2003 arbeitete er als Lecturer und Senior Lecturer für Waldbau und Baumphysiologie an der Australian National University, wo die Dynamik von Mischbestandsforste und einheimischen Wäldern einen Schwerpunkt seiner Forschung bildete.

2003 übernahm er den Lehrstuhl für Waldbau an der Universität Freiburg, wo er ein Forschungsprogramm zur Struktur und Dynamik von Wäldern, Kohlenstoff- und Nährstoffkreisläufen, ökologischen Wechselwirkungen in Waldökosystemen sowie zur Anpassung der Wälder an den globalen Wandel entwickelte. An der Universität Freiburg gründete Jürgen einen internationalen M.Sc. Programm für Forstwissenschaften, die Graduiertenschule "Umwelt, Gesellschaft und globaler Wandel" und war von 2011 bis 2013 Dekan der Fakultät für Wald- und Umweltwissenschaften. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Forstpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 2014 wurde er als erster deutscher Waldwissenschaftler mit dem IUFRO-Preis für wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.

In ConFoBi beaufsichtigt Jürgen das Teilprojekt A2, Erhaltung von Strukturelementen in selektiv genutzten Wäldern, und dient als stellvertretender Sprecher. An ConFoBi gefällt ihm am besten der inter- und transdisziplinäre Ansatz, mit dem die Erhaltung der Biodiversität in bewirtschafteten Wäldern untersucht wird.

Dr. Johannes Penner

Wissenschaftlicher Koordinator

www.wildlife.uni-freiburg.de

 

Dr. Penner studierte Biologie an den Universitäten Tübingen, Edinburgh und Würzburg mit den Schwerpunkten Tierökologie & Tropenbiologie, sowie den Nebenfächern Soziobiologie & Verhaltensphysiologie und Genetik. Er studierte auch Botanik und rundete damit seine akademische Ausbildung ab. Dies verhalf ihm zu einem fundierten Wissen für seine Rolle als Wissenschaftlicher Koordinator in ConFoBi.

Die Diplomarbeit von Johannes Penner beschäftigte sich mit den Mustern der Reptiliengemeinschaften im Kirindy-Trockenwald im Westen Madagaskars. Im Anschluss daran konzentrierte sich seine Doktorarbeit auf die Makroökologie der Amphibien und die Identifizierung von Amphibien-Biodiversität Hot Spots in Westafrika. Der wichtigste Aspekt seiner Doktorarbeit, welche er in seiner Forschung immer noch verwendet, ist, wie einzigartig die westafrikanische zoogeografische Region für Amphibien ist? Sie ist keine Teilmenge Zentralafrikas und Flüsse spielen eine wichtige Rolle als Barrieren.

Nach seinem Diplomabschluss arbeitete er als Wissenschaftler in Namibia für BIOTA Süd (Südliches Afrika). Anschließend arbeitete er als Wissenschaftler und administrativer Koordinator eines Biodiversitätsprojekts an der Universität Würzburg und dem Museum für Naturkunde Berlin für BIOTA West (Westliches Afrika). Danach wurde er freiberuflicher Gutachter für Umweltverträglichkeitsprüfungen in Westafrika. Dies führte ihn zu einem Job für das EU-BON-Biodiversitätsprojekt der EU am Museum für Naturkunde Berlin.

Johannes Penner ist glücklich, an der Universität Freiburg zu sein, weil er der Ansicht ist, dass das ConFoBi-Projekt und die Forscher großes Potenzial haben, verschiedene Disziplinen miteinander zu verknüpfen und daran zu arbeiten, die Biodiversität als interdisziplinäres Team zu fördern. Es ist ihm eine Ehre, Teil des Teams zu sein, welches so etwas Aufregendes aufbaut.

 

Theresa hat Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Verwaltungswissenschaften und Umweltökonomie studiert.

Ihre Diplomarbeit drehte sich um den Klimawandel und den Handel mit Emissionszertifikaten. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie für eine EU-finanzierte Umweltorganisation. Im Anschluss arbeitete sie im EU-Projektmanagement an einem Leibniz-Institut. Bei ConFoBi möchte Theresa mit ihrem bisher erworbenen Managementwissen ein Projekt unterstützen, das zum Schutz der Biodiversität beiträgt.